Nächster Schritt geschafft!

Jugend,wA
Datum: 13.05.2015 - Von: MS

Nächster Schritt geschafft!

HC Pride schließt die erste Runde der Bundesligaqualifikation souverän mit dem zweiten  Platz ab.

 

Nach der bayerischen Vorrunde um die Bundesligaqualifikation, in der die Girls U19 des HC Erlangen sich als Erster gegen Ismaning, Haunstetten und Würm durchsetzen konnten, ging es am Muttertag in die erste Hauptrunde der DHB - Jugendbundesliga nach Freiburg. Als Konkurrenten standen als  Gastgeber die  HSG Freiburg, die SG Schozach/Bottwartal und zum wiederholten Male der bayerische Mitstreiter TSV Haunstetten gegenüber.

Da das erste Spiel des Turniers bereits um 10 Uhr und das erste Erlanger Spiel gegen den TSV Haunstetten um 11:20 angesetzt war, reiste man bereits einen Tag vorher zusammen mit einigen Eltern und einem Teambus an. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an KDE, die ihr Jugend-Mobil zur Verfügung gestellt haben und somit für eine komfortable Anreise und ein paar lustige Stunden im Bus gesorgt haben!

TSV Haunstetten : HC Erlangen 10:23 (2:10)

„Wir dürfen nicht den Fehler machen und denken  " Ach die haben wir schon geschlagen! Das machen wir einfach nochmal! " oder ähnliches! Wir hatten Sie im Hinspiel nur so im Griff, weil wir eine sehr gute Leistung gezeigt haben und Haunstetten einen gebrauchten Tag hatte.“ warnte Coach Scholten vor dem Spiel. Die  Erlangerinnen begannen das Spiel dementsprechend nervös. Zwar konnte man die ersten beiden Treffer des Spiels erzielen, Haunstetten nutzte aber anfängliche Abstimmungsfehler in der Defensive und es stand nach knapp zehn Minuten nur 2:3 für die Unistädterinnen. Ein paar Minuten früher und noch konzentrierter als eine Woche zuvor fanden die Girls U19 aber voll ins Spiel.

Die Abwehr zusammen mit Torfrau Vanessa Arndt, deren Quote erneut jenseits der 60% lag, griff nun auf allen Positionen nahezu perfekt und im Angriff ließ man sich von nichts aus der Ruhe bringen und spielte die TSV- Deckung schwindelig. Ab dem zweiten Gegentor zeigte Erlangen eine ihrer besten Halbzeiten, man ließ 18 Minuten kein Tor mehr zu und erhöhte so bis zum Halbzeitpfiff auf 2:10. Wie im Spiel vor einer Woche war die Parole für Halbzeit 2 klar: Gleich in den ersten Minuten den Sack zu machen und den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Den Schwung und die Motivation aus der ersten Hälfte nahmen die Mädels auch  in die zweiten 20 Minuten mit. Der 8-Tore-Vorsprung wurde Tor um Tor erhöht, sodass in Abwehr und Angriff  einige Varianten ausprobiert werden konnten. Am Ende gewinnt Erlangen das erste Spiel souverän mit 10:23. „Das war vor allem in der ersten Hälfte eine der besten Leistungen, die die Mädels bisher  gezeigt haben.“ so Klaus Watzinger stolz nach der Partie.


HC Erlangen : HSG Freiburg 20:21 (9:12)

Nach einem Spiel Pause hieß der nächste Gegner HSG Freiburg, die man im ersten Spiel bereits beobachten konnte. „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Das war das erste Spiel der Freiburger und in meinen Augen haben sie in dieser Partie deutlich unter ihren Möglichkeiten gespielt !“ so Trainer Scholten vor dem Spiel. Zu Beginn hatte man den Eindruck, als würde Erlangen problemlos auch den Gastgeber im Griff haben. Über 3:1 setzten sie sich Mitte der ersten Hälfte 6:3 ab. Nach der Auszeit der Freiburger Trainerin Beate Czok und einer darauffolgenden taktischen Umstellung im Angriffsspiel der Gastgeber, bröckelte die Souveränität der Girls U19 von Minute zu Minute. In der Defensive ließ man  leichte Tore zu und im eigenen Angriff biss man sich Mal um Mal die Zähne an der starken Torfrau der Freiburger aus. Der 3-Tore-Vorsprung schmolz über 7:7 dahin und es ging bei 9:12 für Freiburg in die Kabinen.

 „Wir spielen hier um die Jugend-Bundesliga. Wenn man auf diesem Niveau gegen so eine starke Truppe derartig unkonzentriert in Angriff und Abwehr agiert, verliert man!“ so Mirko Scholten in der Halbzeit. Die Mädels waren gewarnt und gingen hochmotiviert zurück auf die Platte. Über engagierte Abwehrarbeit und deutlich mehr Biss in der Offensive konnte man sich wieder auf 14:14 herankämpfen. Doch wurde jeder noch so kleiner Fehler von den Freiburgern sofort bestraft und Erlangen gerät immer wieder ins Hintertreffen. Beim 19:19 keimte doch der letzte Funken Hoffnung der Erlangerinnen wieder auf. Die hektische Partie bekam eine noch hektischere Schlussphase. Nachdem Freiburg nochmals 2 Zähler vorne war, erzielten die Girls U19 ihren letzten Treffer zum 20:21 circa 20 Sekunden vor Spielende. Auf der Anzeigetafel der Halle leuchtete allerdings 20:22 auf. Auch wenn solche Mutmaßungen weder zielführend noch aufbauend sind, hätte man doch in Kenntnis des eigentlichen Spielstandes (ein Tor Rückstand)  noch mehr bzw. andere Maßnahmen in die Waagschale geworfen, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Trotzdem  muss man anerkennen, dass Freiburg der verdiente Sieger der Partie war, da die Unistädterinnen nicht ihre beste Leistung abrufen konnten. „Wir können nach dieser Partie trotzdem sehr stolz auf unsere Mädels sein. Vor allem  weil  5 Spielerinnen der Freiburger im Kader der Drittliga - Mannschaft steheni was wir erst nach der Partie erfahren haben und wir  mitgehalten haben!“ so Trainer Klaus Watzinger nach dem Spiel.


SG Schozach/Bottwartal : HC Erlangen 18:21 (10:11)

Auf Grund der Ergebnisse der anderen Partien hatten die Girls U19 bereits vor dem Spiel die nächste Runde der Bundesligaqualifikation erreicht. Im letzten Spiel gegen die SG Schozach/Bottwartal wurden lediglich die Plätze 2 und 3 ausgespielt.

Ein Verantwortlicher in der Halle wies das Trainergespann Scholten/Watzinger vor dem Spiel darauf hin, dass eine Niederlage in diesem Spiel eventuell eine bessere Ausgangslage im nächsten Turnier bedeuten könnte. „Wir sind uns da ohne Zweifel einig! Wir wollen jedes Spiel, das wir bestreiten, auch gewinnen!“ so Klaus Watzinger vor dem Spiel. Der Spielverlauf der letzten Partie, nach den zwei intensiven Spielen zuvor, ist schnell erzählt.

Auch wenn die Schozacherinnen besser in die Partie fanden, war Erlangen fast durchweg die bessere Mannschaft. Doch merkte man allen Beteiligten an, dass ein langer Handballtag hinter ihnen lag. Vor allem im Torabschluss und in der eigenen Defensive fehlte die letzte Kraft, um frühzeitig für einen sichereren Spielstand zu sorgen. So hielten sich die wacker kämpfenden Schozacherinnen bis zum 15:16 Mitte der zweiten Halbzeit im Spiel. Die Girls U19 merkten bei diesem Spielstand selbst, dass man das Spiel nicht länger so dahintröpfeln lassen will. Sie erhöhten das Tempo und vor allem die Konzentration im Abschluss und festigten die Defensive. Über 15:20 entschied sich das Spiel innerhalb der letzten sieben Minuten zum 18:21 und der HC Erlangen geht als Gruppenzweiter vom Parkett.

 

„Heute war alles dabei. Eine überragende Partie, die wir gewonnen haben. Eine durchwachsene Partie, die zwar gewinnbar war aber uns unsere erste Niederlage bescherte. Und zuletzt ein nicht wirklich gutes Spiel, das wir für uns entscheiden konnten. Alles in allem sind wir sehr stolz und können wieder von uns behaupten, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben.

Dass wir die letzte Partie trotzdem gewinnen wollten, gebietet nicht nur das FairPlay, sondern ist für Spieler des HC Erlangen auch Ehrensache. Wenn man sieht, was sich im gleichzeitig stattfindenden Turnier unserer  Vereinsfreunde, dem TSV Ismaning, abspielte , bestätigt uns das nur nochmal. So etwas gehört für uns nicht zum Handball, den wir alle vor allem aus Spaß an diesem schönen Sport spielen.“ resümierte Trainer Mirko Scholten, mit besten Grüßen nach Ismaning, nach dem Turnier. Bereits am nächsten Wochenende reist die Mannschaft nach Göppingen, wo endgültig um die Direktqualifikation oder zumindest die Teilnahme am bundesweiten Qualiturnier im Juni gekämpft wird.

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